Sozialkompass Europa Soziale Sicherheit in Europa im Vergleich

Aktuelles

10.03.2019

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben soll besser werden

Eine Mutter in Businesskleidung hilft ihrer Tochter an der Kindergartengaderobe.“

Das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission haben sich vorläufig auf eine neue Richtlinie zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verständigt. Die Einigung geht auf einen Vorschlag der Europäischen Kommission zurück und soll insbesondere Eltern und pflegenden Angehörigen den Alltag leichter machen.

Der Richtlinienvorschlag will erreichen, dass berufstätige Frauen und Männer durch verschiedene Maßnahmen die Betreuung von Kindern und die Pflege von Familienangehörigen gleichberechtigt teilen können. Mit der Einigung wird beispielsweise für den zweiten Elternteil nach der Geburt des Kindes ein bezahlter Urlaub von zehn Tagen eingeführt. Außerdem wird es neue europäische Bestimmungen zur Entlastung pflegender Angehöriger geben: Diese sollen einen Anspruch auf fünf Tage Pflegeurlaub pro Jahr erhalten. Außerdem werden erwerbstätige Eltern und pflegende Angehörige das Recht haben, flexible Arbeitsregelungen zu beantragen. Die Richtlinie berücksichtigt dabei die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen.

Die vorläufige Einigung muss nun noch vom Europäischen Parlament und dem Rat formell angenommen werden.

Hier können Sie den Text der neuen Richtlinie nachlesen. Der Richtlinienvorschlag ist Teil der Europäischen Säule sozialer Rechte, über die Sie sich hier informieren können. Das Factsheet der Europäischen Kommission zeigt alle Änderungen auf einen Blick.

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