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27.09.2016

Über 18 Millionen kleine Europäer lernten 2014 eine Fremdsprache

Bereits in der Grundschule haben 2014 mehr als 18 Millionen junge Europäer mindestens eine andere Sprache gelernt. Das entspricht 84 Prozent der Kinder dieser Stufe. Davon lernten über 17 Millionen Grundschüler Englisch, wie aus einer Studie von Eurostat hervorgeht. Veröffentlicht wurde diese zum Europäischen Tag der Sprachen am 26. September.

Damit war Englisch auch 2014 in allen EU-Mitgliedstaaten nach Angaben des statistischen Amts der Europäischen Union diejenige Sprache, die in der Grundschule am häufigsten gelehrt wird. Ausnahmen sind die beiden mehrsprachigen Länder Belgien und Luxemburg.

Anders verhält es sich bei Deutsch, der am zweithäufigsten unterrichteten Sprache. Allein in Luxemburg war Deutsch die am häufigsten gelehrte Fremdsprache. Doch Deutsch war in acht anderen Mitgliedstaaten die von Grundschülern am zweithäufigsten erlernte Fremdsprache. Französisch kommt in sieben EU-Mitgliedstaaten auf Platz 2. Eine Million Grundschüler lernten laut Eurostat sogar zwei Fremdsprachen.

Seit vielen Jahren müssen die meisten europäischen Kinder bereits während ihrer Pflichtschulzeit mindestens eine Fremdsprache erlernen. Englisch ist in mehreren Ländern Pflichtfach.

Derzeit sind in der EU 24 Amtssprachen anerkannt. Hinzu kommen regionale Sprachen, Minderheitensprachen sowie Sprachen, die von Migrantengruppen gesprochen werden. Außerdem gibt es mehrere EU-Mitgliedstaaten mit mehr als einer Amtssprache.

Weiterführende Informationen von Eurostat zum Thema Fremdsprachen in der Schule finden Sie hier.

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