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14.10.2014

Tschechien hält an Euro-Einführung fest

Die Regierung des EU-Mitgliedstaats Tschechien bemüht sich, die Bedingungen für die Einführung des Euros baldmöglichst zu erfüllen. Bereits seit 2005 ist der Beitritt zur Europäischen Währungsunion geplant; momentan ist das Jahr 2017 das Ziel.

Außenminister Lubomír Zaorálek sagte der Zeitung „Handelsblatt“: „Diese Regierung bemüht sich sehr ernsthaft, europäisch zu sein. Wir unternehmen eine Reihe von Schritten in diese Richtung. Wir sind in den letzten Zügen, dem Europäischen Fiskalpaket beizutreten.“

Bisher gibt es keinen festen Termin für die Euro-Einführung. Der tschechische Präsident Miloš Zeman ging zuletzt von einem möglichen Beitritt bis zum Jahr 2017 aus. Bis dahin werde man versuchen, die Vorbehalte in der Bevölkerung abzubauen und den „Weg zum Euro zu pflastern“, so Zaorálek. Auch die Wirtschaft des Landes hofft darauf, bald Mitglied des Euroraums zu werden. Haushaltsdefizite hatten den Beitritt bisher verhindert. Außerdem will das Land vor einem Währungswechsel zunächst Reformen und Verbesserungen in der Infrastruktur vornehmen.

Bereits 2015 wird Litauen als 19. Mitglied der Europäischen Währungsunion beitreten. Ursprünglich war der Beitritt für 2007 geplant, verschob sich jedoch, da nicht alle Kriterien erfüllt waren. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, lobte im September die Bemühungen Litauens: Diese zeigten, dass Anpassungen möglich und „politisch machbar“ seien.

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