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06.03.2018

#SaferInternet4EU Awards: Wettbewerb für mehr Sicherheit im Internet


Unter dem Motto „Better Internet for Kids“ hat die Europäische Kommission eine Auszeichnung für vorbildliche Verfahren und Ideen rund um die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ins Leben gerufen. Sie ist Bestandteil einer Kampagne, um gezielt Online-Sicherheit, Medienkompetenz und Cyberhygiene zu fördern. Dabei sollen Kinder, Eltern und Lehrer für digitale Chancen und Herausforderungen sensibilisiert werden.

Zugleich soll die Öffentlichkeit auf die Risiken aufmerksam gemacht werden, die mit dem Internet verbunden sind. Die Schaffung einer sichereren und besseren digitalen Welt für ihre jüngsten Nutzer, aber auch für Eltern, Lehrer und Betreuer bedeutet viel Arbeit: So könnten beispielsweise spezielle Online-Tools, Dienstleistungen oder verlässliche Ressourcen zu einer sicheren digitalen Welt für Kinder beitragen. Der Wettbewerb will daher Errungenschaften in den Bereichen Online-Sicherheit, Medienkompetenz und Cyberhygiene anerkennen und belohnen.

Ab dem 1. März können Bewerbungen für drei Kategorien eingereicht werden:

• Öffentliche und private Organisationen, Fachleute, akademische Einrichtungen: Diese Kategorie wird besondere Online-Programme rund um Sicherheit, Achtsamkeit und Sensibilisierung auszeichnen. Zielgruppe der Online-Programme können Jugendliche, Eltern, Lehrer, andere Organisationen oder die breite Öffentlichkeit sein.
• Lehrer: Hier soll eine bemerkenswerte Initiative einzelner Lehrer oder einer Gruppe von Lehrern ausgezeichnet werden.
• Kinder und Jugendliche: Hier soll ebenfalls eine inspirierende oder besondere Initiative einzelner junger Menschen oder einer Gruppe junger Menschen ausgezeichnet werden.

Alle Einreichungen sollen sich auf Themen rund um ein besseres Internet für Kinder konzentrieren. Als Beispiele sind zu nennen die Themen Cyberbullying, also Schikane im Netz, Fake News, Spielzeug mit Internetzugang, der Schutz der Privatsphäre oder auch der Kontakt mit schädlichen oder verstörenden Inhalten. Auch der Umgang mit Cybergrooming kann Thema einer Einsendung sein. Als Cybergrooming wird die gezielte Belästigung von Minderjährigen im Internet bezeichnet.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2018. Ab dem 28. September kann öffentlich über die eingereichten Projekte abgestimmt werden. Die Gewinner werden am 31. Oktober 2018 im Rahmen einer Preisverleihung bekanntgegeben. Die Teilnehmenden müssen in einem der 28 Mitgliedstaaten der EU, Norwegen oder Island tätig sein.

Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Die Initiative #SaferInternet4EU will mit verschiedenen Programmen über das gesamte Jahr 2018 für mehr Sicherheit im Internet sorgen. In diesem Rahmen wird dazu ein sogenannter Massive Open Online Course (MOOC) angeboten, also ein kostenloser Online-Kurs mit großen Teilnehmerzahlen. Der Kurs gliedert sich in fünf Module. Dabei werden unter anderem die Bereiche Fake News, Radikalisierung und Cyberbullying behandelt. Ausgelegt ist der Kurs für Grund- und Sekundarschullehrer. Aber auch Schulberater, Erzieher oder Administratoren im Bildungsbereich können teilnehmen. Der Kurs steht auch Eltern und allen anderen Interessierten offen.

Der Kurs wird auf Englisch angeboten. Hier können Sie sich informieren und anmelden.

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