Aktuelles


04.07.2014

Rentenpaket 2014 soll Gerechtigkeitslücken schließen

Seit dem 1. Juli 2014 ist das neue Rentenpaket der Bundesregierung in Kraft. Es umfasst die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren, die Mütterrente, Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und die Erhöhung des Reha-Budgets.

So können Arbeitnehmer, die mindestens 45 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt haben, nun schon mit 63 Jahren ohne Einbußen in Rente gehen. Davon profitieren die Geburtsjahrgänge zwischen 1952 und 1963. Zugleich werden die Renten von Müttern angehoben, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Betroffen sind rund 9,5 Millionen Frauen.

Wer aus gesundheitlichen Gründen weniger oder gar nicht mehr arbeiten kann, soll durch eine Besserstellung bei der Zurechnungszeit mehr Rente erhalten. Um Frühverrentungen aus gesundheitlichen Gründen zu verhindern, sollen die bislang gedeckelten Mittel für Rehabilitationsleistungen schrittweise erhöht werden. Die neuen Leistungen werden im ersten Jahr insgesamt etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland zugute kommen.

Neben den gesetzlichen Neuregelungen steigt durch die jährliche Rentenanpassung die Rente zum 1. Juli in Westdeutschland um 1,67 Prozent und in Ostdeutschland um 2,53 Prozent. Damit erreicht der aktuelle Rentenwert in den neuen Ländern 92,2 Prozent des Westwerts.

Nach den Worten von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles können mit dem Rentenpaket verschiedene Gerechtigkeitslücken geschlossen werden. Es enthalte die bedeutendsten Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung der vergangenen zehn Jahre.

Hier erhalten Sie weiterführende Infos zum neuen Rentenpaket sowie von der Deutschen Rentenversicherung.

Einen Überblick über die verschiedenen Rentensysteme in den anderen EU-Mitgliedstaaten finden Sie in der Datenbank „Sozialkompass Europa“ und in der dazugehörigen Begleitpublikation auf Deutsch und auf Englisch.

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