Aktuelles


15.09.2014

Positive Bewertung für EU-Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität 2007-2013

Beschäftigung, soziale Eingliederung und Sozialschutz, Arbeitsbedingungen, Nichtdiskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter – in diesen Politikbereichen sollte das Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität 2007-2013 (PROGRESS) mit Sensibilisierungsmaßnahmen das Bewusstsein der EU-Bürger schärfen. Laut einer jetzt vorgelegten externen Evaluation hat das PROGRESS-Programm Erfolge zu verzeichnen.

Der Evaluation zufolge ist dem Programm ein neues Verständnis der angesprochenen politischen Themen zu verdanken. Des Weiteren hätten die Kampagnen gegen Diskriminierung und für die Mobilität junger Menschen ihre Zielgruppen erreicht. Auch seien Probleme an die Öffentlichkeit herangetragen worden, die in manchen Ländern nicht ausreichend thematisiert worden seien. Allerdings sei der Umfang der tatsächlichen Haltungsänderung der durch PROGRESS erreichten Menschen nicht belegt worden.

Im Rahmen des Programms wurden beispielsweise Studien erstellt, Expertennetzwerke gebildet und Konferenzen zu den obengenannten Politikbereichen abgehalten. Kommunikationskampagnen und Beihilfen zur Unterstützung von Politikern sollten die EU-Bürger ebenfalls für diese politischen Themen sensibilisieren.

Der Bericht über das PROGRESS-Programm spricht auch Empfehlungen für Nachfolgeprogramme aus. So sollten Sensibilisierungskampagnen künftig die Art des jeweiligen Problems in einem Land stärker berücksichtigen.

Die Ergebnisse der Evaluierung wird die EU-Kommission nutzen, um die Planung des zukünftigen Programms für Beschäftigung und soziale Innovation (EU Programme for Employment and Social Innovation, EaSI) sowie des Programms für Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft (Rights, Equality and Citizenship Programme, REC) zu optimieren. Beide Programme werden von 2014 bis 2020 laufen.

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