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29.01.2015

OECD-Bericht: Wirtschaftskrise besonders negativ für jüngere Arbeitnehmer

25- bis 34-Jährige sind derzeit besonders häufig arbeitslos, weil Arbeitgeber in Krisenzeiten lieber erfahrene Arbeitskräfte einstellen. Zu diesem Schluss kommt der neue Bericht „Education Policy Outlook 2015: Making Reforms Happen“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Gegenstand des Ausblicks ist die Lage des Bildungssystems in allen 34 OECD-Staaten.

Für Deutschland stellt die OECD zwar eine niedrige Akademikerquote, aber einen hohen Anteil an Sekundar- und beruflichen Abschlüssen fest. Die Zahl der Menschen mit geringen Qualifikationen ist ebenfalls niedrig. Lobende Worte fand die OECD für das duale Ausbildungssystem in Deutschland, mit dem Schüler gleichzeitig eine Schule besuchen und Praxiserfahrung sammeln können. Dieses System fördere die Integration in den Arbeitsmarkt. Die OECD sprach aber auch Empfehlungen aus: Beispielsweise sollte verhindert werden, dass sich der soziale und wirtschaftliche Hintergrund von Schülern auf ihre Leistungen auswirkt, und die Ausgestaltung der Bildung in den einzelnen Bundesländern sollte sich mehr einander annähern.

Der Bericht soll die OECD-Staaten dabei unterstützen, Bildungsreformen zu entwickeln und dadurch die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen. Er zeigt beispielsweise auf, welche Reformen die einzelnen Staaten bereits umgesetzt haben. Dies soll dazu beitragen, dass sie voneinander lernen und besser zusammenarbeiten.

Hier können sie den Bericht in englischer Sprache lesen oder herunterladen.

Infos über Leistungen für Schüler und ihre Familien in den 28 EU-Staaten können Sie im Sozialkompass Europa (www.sozialkompass.eu) in der Rubrik „Familie“ finden. In den Rubriken „Arbeitslosigkeit“ und „Soziale Notlagen“ sind die Leistungen für Menschen aufgelistet, die ihre Arbeit verlieren oder keine Arbeit haben.

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