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Aktuelles

26.09.2014

Neues EU-weites Netzwerk unterstützt Arbeitsverwaltungen bei Bekämpfung von Arbeitslosigkeit

Ein neugeschaffenes Netzwerk der öffentlichen Arbeitsverwaltungen hilft den EU-Staaten ab sofort bei der Abstimmung von neuen Strategien und Maßnahmen, die zur Verminderung der Arbeitslosigkeit beitragen sollen. Auch soll die neue Kooperationsstruktur nötige Reformen unterstützen.

Die Arbeitsverwaltungen spielen EU-weit eine wichtige Rolle, da sie Arbeitslosen den schnellen Zugang zu Arbeit und Weiterbildung erleichtern. Durch eine verbesserte Zusammenarbeit der EU-Staaten im Netzwerk können die Leistungen der Verwaltungen künftig besser verglichen und somit bewährte Verfahren entwickelt werden.

Der Austausch zwischen den Mitgliedstaaten ist vor allem wichtig, um die Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der EU zu senken. Die Umsetzung der Jugendgarantie liegt zumeist in den Händen der Arbeitsverwaltungen. In einigen Staaten sind Modernisierungen und Reformierungen vonnöten, damit Jugendliche angemessene Beratung über ihre beruflichen und schulischen Möglichkeiten oder ein maßgeschneidertes Ausbildungsangebot erhalten können. „Das neue Netzwerk setzt ein weiteres klares Zeichen, dass Europa alle zur Verfügung stehenden Instrumente zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einsetzt“, erklärte László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration.

Bereits im Mai 2014 wurde ein Beschluss des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments verabschiedet, dessen Ziel die Steigerung der Effizienz der öffentlichen Arbeitsverwaltungen durch engere Zusammenarbeit ist (IP/13/544 und IP/14/545). Mit der offiziellen Eröffnung des Netzwerks ist nun der erste Schritt in diese Richtung getan.

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