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Aktuelles

22.10.2015

Neue Informationsbroschüre zu ESF-Hilfen in Deutschland

Neue Informationsbroschüre zu ESF-Hilfen in Deutschland

Über die verschiedenen Fördermöglichkeiten für alle Bürger durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) informiert eine neue Publikation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). „Bildung integriert“, „unternehmensWert: Mensch“ und „Stark im Beruf – Mütter mit Integrationshintergrund“ sind drei von vielen Programmen der Bundesministerien, die der ESF in Deutschland fördert.

Das Heft „ESF-Programmbroschüre: Der Europäische Sozialfonds – Förderperiode 2014-2020“ zeigt Zahlen und Fakten auf, fasst die Themenschwerpunkte zusammen und beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das bedeutendste Förderinstrument der Europäischen Union. Von 2012 bis 2020 wird der ESF in Deutschland zur Sicherung des Fachkräftebedarfs beitragen, die soziale Inklusion fördern und Armut bekämpfen. Des Weiteren sollen Selbständigkeit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gefördert werden. Die Verbesserung des Bildungsniveaus und Lebenslanges Lernen sind ebenfalls wichtige Vorhaben. All dies soll dazu beitragen, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt und die Qualifikation der Arbeitskräfte steigt.

Zusätzlich berichten in der Broschüre Einzelpersonen über die vom ESF unterstützten Maßnahmen, die ihnen geholfen haben, in der Berufswelt wieder oder besser Fuß zu fassen – zum Beispiel mit einem Auslandspraktikum oder einem Deutschkurs.

Auf europäischer Ebene gilt der ESF als das wirkungsvollste und innovativste beschäftigungspolitische Instrument. Alle Mitgliedstaaten starten mithilfe der Förderung regelmäßig neue Maßnahmen und Projekte. Aktuell plant Schweden ein neues ESF-Programm, das eingewanderte Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich schneller in den dortigen Arbeitsmarkt integrieren soll. Beispielsweise dauert der Prozess für eine Krankenschwester aus dem Ausland derzeit circa vier Jahre, bis sie in Schweden zugelassen ist und dort arbeiten darf. Diese Zeit soll deutlich reduziert werden. In Rumänien hat die Nichtregierungsorganisation ALIAT, die sich für Suchtbekämpfung und Suchtprävention einsetzt, die Kaffeebar „Café Therapy” eröffnet. Das vom ESF mitfinanzierte Café beschäftigt Mitarbeiter aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen und verkauft Produkte, die soziale Unternehmen hergestellt haben. Alkohol- und Nikotingenuss sind im „Café Therapy” verboten.

Die Publikation „ESF-Programmbroschüre: Der Europäische Sozialfonds – Förderperiode 2014-2020“ des BMAS können Sie hier kostenlos bestellen oder herunterladen.
Informationen und aktuelle Nachrichten zum ESF von der EU-Kommission können Sie hier lesen.
Informationen zum ESF in Deutschland und zu allen deutschen Programmen erhalten Sie hier.

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