Aktuelles


24.02.2015

Neue Förderperiode des ESF hat begonnen

Der Startschuss für die neue Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (ESF) ist gefallen. Sie steht unter dem Motto „Zusammen. Zukunft. Gestalten.“ Schwerpunkte in Deutschland sind nach dem Willen der Bundesregierung insbesondere die Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Bewältigung des demografischen Wandels in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die neue ESF-Förderperiode dauert bis 2020.

Die EU-Kommission hat das Operationelle Programm des ESF für Deutschland (ESF-OP des Bundes) in Höhe von rund 2,7 Mrd. Euro gebilligt. Diese Mittel sollen unter anderem dazu eingesetzt werden, um junge Menschen, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nach Angaben von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles sollen mit Hilfe des ESF vor allem benachteiligte Menschen in Arbeit gebracht werden. Ein weiteres Ziel sei es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen.

Die 26 Programme in der neuen Förderperiode können bis zu 730.000 Menschen zugutekommen. Insgesamt sollen etwa 38 Prozent der Gesamtmittel in die Förderung der sozialen Integration fließen. Für Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen sollen 33 Prozent der Mittel investiert werden. Mit weiteren 25 Prozent will der Bund eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Beschäftigung fördern.

Das bedeutendste Programm für junge Menschen ist die Berufseinstiegsbegleitung. Von März 2015 bis 2022 soll eine Fördersumme in Höhe von 1,05 Mrd. Euro dabei helfen, jungen Menschen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Davon stammen rund 530 Mio. Euro aus den ESF-Mitteln. Das Programm finanziert Berufseinstiegsbegleiter, die bei Bildungsträgern beschäftigt sind. Sie sollen junge Menschen individuell und kontinuierlich von der Schule bis ins erste halbe Jahr der Ausbildung unterstützen.

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