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Aktuelles

16.10.2013

Neue Europäische Ombudsfrau tritt Amt an

Seit dem 1. Oktober 2013 ist Emily O’Reilly Europäische Ombudsfrau. Sie ist die Nachfolgerin von P. Nikiforos Diamandouros, der nach mehr als zehn Jahren Amtszeit in den Ruhestand eintritt.

Emily O’Reilly wurde im Juli vom Europäischen Parlament gewählt. Vorher war sie bereits Ombudsfrau in ihrem Heimatland Irland. In ihrem neuen Amt möchte sich O’Reilly vor allem der durch die Wirtschaftskrise ausgelösten Sorgen der EU-Bürger annehmen und die Kluft zwischen ihnen und den EU-Institutionen überbrücken. Eines ihrer Ziele: Die EU-Verwaltung soll transparenter und effizienter werden. Dies möchte O’Reilly durch eine pro-aktive Zusammenarbeit mit den Institutionen der Europäischen Union im Interesse der Bürger erreichen.

Der Europäische Ombudsmann bzw. Ombudsfrau ist Ansprechpartner für Beschwerden von Bürgern, Unternehmen, NGOs, Universitäten, Gemeinden und anderen Organisationen. Die Beschwerden betreffen meist die mangelnde Transparenz in den EU-Institutionen, beispielsweise die Verweigerung der Freigabe von Dokumenten oder Informationen, aber auch Diskriminierung und Probleme mit Programmen der EU. Rund 2.500 Beschwerden gehen jährlich ein; ausgehend davon werden mehr als 450 Untersuchungen eröffnet.

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