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10.10.2018

Mütter kleiner Kinder sind häufiger erwerbstätig

Die Einführung des Elterngelds und der Ausbau der Kinderbetreuung zeigen offenbar Wirkung: Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft gehen mehr Mütter ab dem zweiten Lebensjahr ihres Kindes arbeiten.

Im Jahr 2017 lag der Anteil der berufstätigen Mütter von Kindern im zweiten Lebensjahr bei 44 Prozent. Das sind fast 10 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2006, als nur 34,6 Prozent der Mütter mit Kindern zwischen einem und zwei Jahren arbeiteten. Wenn die Kinder das dritte Lebensjahr erreichen, also zwischen zwei und drei Jahren alt sind, liegt die Quote nochmals höher. Im Jahr 2016 arbeiteten 60,1 Prozent der Mütter von Kindern in diesem Alter; 2006 waren es noch 41,1 Prozent. Auch der Anteil der in Vollzeit arbeitenden Mütter ist der Studie zufolge in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen.

Das Elterngeld wurde 2007 eingeführt. Es soll – zusammen mit dem Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab zwölf Monaten seit dem Jahr 2013 – Frauen nach der Geburt ihrer Kinder den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern. Dabei schafft das Elterngeld einen Schonraum und fängt fehlendes Einkommen auf, wenn Eltern nach der Geburt ihrer Kinder ihre berufliche Arbeit unterbrechen. Zusätzlich stärkt das Elterngeld die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, indem es auch eine Kombination mit Teilzeitarbeit ermöglicht.

Mehr zum Elterngeld erfahren Sie hier.
Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft können Sie hier nachlesen.

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