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Aktuelles

10.02.2014

Leichte Verbesserungen auf dem EU-Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenzahlen in der Europäischen Union sind im Dezember 2013 leicht gesunken. Auch die Jugendarbeitslosigkeit hat sich verringert. Diese positiven Entwicklungen meldete Eurostat, das statistische Amt der EU, Ende Januar.

Im Dezember 2013 waren durchschnittlich 10,7 Prozent der Bürger in den 28 EU-Staaten arbeitslos (insgesamt 26,2 Millionen Menschen). 173.000 Menschen haben im vergangenen Jahr eine Arbeit gefunden: Im Dezember des Vorjahrs hatte die Arbeitslosenquote noch bei 10,8 Prozent gelegen.

Die Arbeitslosenquoten waren in Österreich (4,9 Prozent), Deutschland (5,1 Prozent) und Luxemburg (6,2 Prozent) am niedrigsten von allen EU-Staaten. Griechenland (27,8 Prozent im Oktober 2013) und Spanien (25,8 Prozent) hatten die höchsten Werte zu vermelden.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit hat leicht abgenommen. Nachdem sie seit Mai stagniert hatte, fiel sie im Dezember 2013 von 24 Prozent auf 23,2 Prozent. 3,5 Millionen junge Menschen sind in der EU-28 noch auf Arbeitsuche. Diese Zahl könnte sich schon bald weiter verbessern: Die Initiative Jugendgarantie der EU soll von 2014 bis 2020 mit diversen Aktionsplänen bewirken, dass junge Menschen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und schnell eine Ausbildung oder ein Jobangebot erhalten.

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