Aktuelles


30.06.2016

Jugendarbeitslosigkeit in der EU geht weiter zurück

In der Europäischen Union sinkt die Jugendarbeitslosigkeit weiter. Das stellt die EU-Kommission in ihrem Sommer-Quartalsbericht zur Beschäftigung und sozialen Lage in Europa fest.

Für die Altersgruppe der 15- bis 24Jährigen hat sich die Beschäftigungslosigkeit danach in diesem Jahr um 1,9 Prozent auf 18,8 Prozent im April verringert. In diesem Monat waren insgesamt 4,2 Millionen junge Frauen und Männer in der EU ohne Job. In den meisten EU-Staaten ging die Jugendarbeitslosigkeit bis zum April zurück. Allerdings stieg sie in Belgien, Dänemark und den Niederlanden an.

Eine stetige Verbesserung gab es nach dem Kommissionsbericht jedoch insbesondere in denjenigen EU-Mitgliedstaaten, die von der Wirtschaftskrise stark betroffen waren. So ist die Jugendarbeitslosenrate etwa in Spanien von 55,9 Prozent im April 2013 auf 44,8 Prozent im April 2016 gefallen. In Griechenland ging die Jugendarbeitslosigkeit von 60 Prozent im März 2013 auf 50,4 Prozent im April 2016 zurück.

Auch Kroatien und Portugal konnten die Beschäftigungssituation junger Menschen deutlich verbessern: In Kroatien verringerte sich die Jugendarbeitslosigkeit von 53,8 Prozent auf 38,9 Prozent und in Portugal von 38,8 Prozent auf 29,9 Prozent im vergangenen April.

Doch für inaktive junge Menschen, die weder eine Arbeit haben noch in einer schulischen oder beruflichen Ausbildung sind und auch nicht aktiv nach einer Beschäftigung suchen, sieht der Bericht weder auf EU-Ebene noch auf der Ebene der Mitgliedstaaten eine Verbesserung.

Den Sommer-Quartalsbericht der EU-Kommission zur Beschäftigung und sozialen Lage in Europa können Sie hier in englischer Sprache nachlesen.

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