Aktuelles


25.11.2013

Initiative Jugendgarantie soll Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen

Am 12. November trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf der Konferenz zur Jugendbeschäftigung in Paris. Der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso forderte schnelles und direktes Handeln zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die derzeit vor allem in den südlichen EU-Staaten viele junge Menschen betrifft.

Von 2014 bis 2020 soll die Initiative Jugendgarantie EU-weit eine Verbesserung der Situation junger Menschen unter 25 Jahren auf dem Arbeitsmarkt bewirken: Innerhalb von vier Monaten nach Beginn der Arbeitslosigkeit oder Abschluss der Ausbildung sollen Jugendliche ein konkretes und qualitativ hochwertiges Jobangebot erhalten. Dies kann neben einer Arbeitsstelle auch eine Fortbildung oder ein Praktikum sein. Sechs Milliarden Euro werden dafür aus dem Europäischen Sozialfonds bereitgestellt.

Mehr Unterstützung beim Übergang von der Schule zum Beruf, bei der Berufswahl, mehr Anreize zur Mobilität innerhalb Europas und finanzielle Zuschüsse für Betriebe sollen den Jugendlichen zu einer Arbeit oder Ausbildung verhelfen. Die Entwicklung von nationalen Aktionsplänen und Reformen der Bildungs- und Ausbildungsstrukturen sind ebenfalls nötig. Die EU-Kommission wird die Staaten beim Erstellen von Aktionsplänen unterstützen und so auf eine möglichst rasche Umsetzung der Jugendgarantie hinarbeiten.

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