Sozialkompass Europa Soziale Sicherheit in Europa im Vergleich

Aktuelles

07.12.2015

EU-weite Anhörung zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Die Europäische Kommission hat im Internet eine öffentliche Anhörung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestartet. Die Konsultation steht im Zusammenhang mit der Initiative „Neubeginn zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Familien mit erwerbstätigen Eltern“.

Dabei geht es unter anderem um Vorschläge, wie die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen an den Arbeitsmarkt von heute angepasst werden sollten, um mehr Frauen eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel ist es, Eltern mit Kindern und Personen mit pflegebedürftigen Angehörigen die Vereinbarung ihres Berufs- und Familienlebens zu erleichtern. Außerdem sollen die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern vorangebracht und die Aufteilung von Betreuungsaufgaben verbessert werden.

Dazu lädt die Kommission die breite Öffentlichkeit ein, zu den Herausforderungen und zu möglichen politischen Maßnahmen auf EU-Ebene ihr Feedback in einem Online-Fragebogen abzugeben. In einem ergänzenden Hintergrund-Dokument sind verschiedene Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben und der Beteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt dargestellt.

Mit ihrer Neubeginn-Initiative will die EU-Kommission die Diskussion über die Änderung der Mutterschutzrichtlinie aus dem Jahre 1992 wieder in Gang bringen. Anfang November hatte sie bereits eine Anhörung der Sozialpartner in den EU-Mitgliedstaaten dazu gestartet, wie die europäischen Rechtsvorschriften zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessert werden sollten.

Der Online-Fragebogen ist in deutscher Sprache und in allen anderen EU-Sprachen im Internet zugänglich. An der Befragung können Sie noch bis zum 17. Februar 2016 teilnehmen. Das Hintergrund-Dokument in deutscher Sprache finden Sie hier.

Informationen zu den Leistungen für Eltern und Angehörige von pflegebedürftigen Menschen in den EU-Mitgliedstaaten finden Sie in der Datenbank „Sozialkompass Europa“.

Informationen zur Pflege und zum Mutterschutz finden Sie in der Publikation: „Soziale Sicherung im Überblick 2015“.

Diese Informationen gibt es auch in Leichter Sprache: „Die Hilfe von der sozialen Sicherung für alle Menschen in Deutschland“.

Praktische Beispiele zu Familie und Beruf finden Sie auf der Internetseite www.inqa.de. Dazu geben Sie nur das Stichwort „Vereinbarkeit“ im Suchfeld ein.

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