Aktuelles


18.02.2015

EU trotzt mit Investitionen in Arbeit und Soziales der Wirtschaftskrise

Es lohnt sich, wenn die EU-Staaten in hochwertige Arbeitsplätze und guten Sozialschutz investieren. Zu diesem Schluss kommt die EU-Kommission in ihrem aktuellen Bericht über die Entwicklungen in Beschäftigung und Gesellschaft in Europa 2014 (Employment and Social Development in Europe 2014). Der Bericht behandelt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in den EU-Staaten.

Demnach ist die Rezession in den Ländern weniger zu spüren, die einen offenen Arbeitsmarkt haben und in das lebenslange Lernen investieren. Diese Mitgliedstaaten verfolgen das sogenannte Sozialinvestitionsmodell, das die Potenziale der Menschen stetig fördert und mit dem eine höhere Erwerbsquote erreicht werden soll. Außerdem sind in diesen Ländern Arbeitslosenleistungen besonders mit Aktivierungsmaßnahmen verbunden. Der Bericht betont, dass insbesondere Arbeitsmarktreformen und die Modernisierung der Sozialschutzsysteme dafür sorgen, dass die Erwerbsquoten stabil sind. Dieser Weg müsse daher weiterhin verfolgt werden.

Laut dem Kommissionsbericht ist es wichtig, in das Potenzial der Arbeitskräfte zu investieren – vor allem in Bildung, Berufsausbildung und zusätzliche Qualifikationsmaßnahmen für die Menschen. So stehen schließlich mehr qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung, die hochwertige Arbeitsplätze besetzen und eine größere Produktivität erreichen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei, dass nach den Jahren der Krise die Konvergenz in einigen EU-Staaten im wirtschaftlichen und sozialen Bereich wiederhergestellt werden müsse. Dabei geht es darum, dass sich die EU-Staaten in diesen Bereichen wieder mehr aneinander annähern. Vor allem die südlichen Staaten und die Randstaaten der EU müssten hier aufholen. Dies werde dazu beitragen, dass die Wirtschafts- und Währungsunion weiter zusammenwachse und ihre soziale Dimension stärken könne.

Der Bericht „Employment and Social Development in Europe 2014“ steht hier in englischer Sprache zum Download zur Verfügung.

Umfassende Informationen zu den sozialen Sicherungssystemen in der EU erhalten Sie in der Datenbank „Sozialkompass Europa“ unter www.sozialkompass.eu .

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