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Aktuelles

18.08.2017

EU-Schulkinder sollen gesund essen lernen

Die Europäische Union hat ein neues Programm für Obst, Gemüse und Milch in den Schulen gestartet. Damit will sie ein gesundes Essverhalten bei Kindern weiter fördern.

Das Programm sieht einerseits vor, frisches Obst, Gemüse und Milchprodukte in den Schulen zu verteilen. Wenn die nationalen Gesundheitsbehörden zustimmen, sollen die Kinder auch verarbeitete Erzeugnisse wie Suppe oder Obstkompott, Saft, Joghurt und Käse erhalten. Dabei sind Zusätze von Zucker, Salz oder Fett nur in begrenzten Mengen erlaubt.

Begleitet wird dies durch eigene Bildungsprogramme. Sie sollen Schulkindern vermitteln, wie wichtig gesunde Ernährung ist. Außerdem sollen sie verstehen, wie Nahrungsmittel erzeugt werden.

Die Mitgliedstaaten entscheiden, wie sie das Programm im Einzelnen umsetzen und welche pädagogischen Maßnahmen zum Thema gesunde Ernährung oder welche anderen landwirtschaftlichen Erzeugnisse sie einbeziehen.

Deutschland erhält für das Schuljahr 2017/18 gut 25,8 Millionen Euro für Schulobst und -gemüse und weitere 10,9 Millionen Euro für Schulmilch. Insgesamt fördert die EU das Programm mit 250 Millionen Euro. Davon werden rund 150 Millionen Euro für Obst und Gemüse und 100 Millionen Euro für Milch bereitgestellt. Die 28 teilnehmenden Mitgliedsländer können den EU-Beitrag jeweils durch nationale Beihilfen aufstocken.

Im vergangenen Jahr haben nach Angaben der EU-Kommission in der Europäischen Union rund 20 Millionen Kinder vom vorherigen Milchprogramm und etwa 11,7 Millionen Kinder vom Obst- und Gemüseprogramm profitiert.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.

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