Aktuelles


18.05.2016

EU-Kommission will Visumpflicht für ukrainische Staatsbürger aufheben

Die EU-Kommission hat dem Europäischen Rat und dem Parlament vorgeschlagen, ukrainischen Bürgern künftig Visumfreiheit zu gewähren. Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen im Schengen-Raum sollen so bald ohne Visum möglich sein.

Bereits im Dezember hatte die Kommission bestätigt, dass die Ukraine inzwischen alle Zielvorgaben erfüllt, die der Aktionsplan zur Visaliberalisierung aus dem Jahr 2010 verlangt. Dazu gehören zunächst die Verabschiedung eines rechtlichen, politischen und institutionellen Rahmens sowie anschließend dessen wirksame und nachhaltige Umsetzung.

Wird der Vorschlag angenommen, benötigen ukrainische Staatsangehörige nur noch einen biometrischen Reisepass, um in die EU oder die Schengen-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und in die Schweiz reisen zu können. Von dieser Regelung ausgenommen sind allerdings das Vereinigte Königreich und Irland: Für die Einreise in diese Länder muss weiterhin ein Visum vorgelegt werden.

Die Visumfreiheit gilt lediglich für Kurzaufenthalte wie Geschäftsreisen, Urlaubsreisen oder Familienbesuche von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten. Eine Arbeitserlaubnis ist damit allerdings nicht verbunden. Im Schengen-Raum müssen außerdem die übrigen Einreisebedingungen eingehalten werden, wie ausreichend vorhandene finanzielle Mittel und der Nachweis, welchem Zweck die Reise dient.

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