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21.04.2016

EU-Kommission schlägt EGF-Hilfen für entlassene französische Kraftverkehrs- und Speditionsarbeiter vor

Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise haben über 2.000 Beschäftigte des französischen Transport- und Logistikunternehmens MoryGlobal SAS ihre Arbeit verloren. Die EU-Kommission schlug jetzt vor, die entlassenen Mitarbeiter mit dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) bei der Arbeitsuche zu unterstützen.

Frankreich hatte die Unterstützung des EGF nach der Entlassungswelle beantragt. Die 2.132 entlassenen Lkw-Fahrer und ihre Kollegen könnten schon bald Beratung und Hilfe durch ein Fachberaterteam erhalten, wenn der EU-Ministerrat und das Europäische Parlament den Vorschlag annehmen. Durch diese Maßnahme sollen sie schnell eine neue Beschäftigung finden oder, wenn nötig, neue Qualifikationen erlernen können.

Schätzungsweise 8,5 Millionen Euro müssen für das Maßnahmenpaket aufgebracht werden. Der EGF würde sich mit 5,1 Millionen Euro beteiligen; die übrigen Kosten müsste Frankreich mit seinem Staatshaushalt tragen.

Der von der Europäischen Union finanzierte EGF soll Arbeitnehmern helfen, die aufgrund von Verwerfungen im Welthandel oder infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Beschäftigung verlieren. Im Falle von MoryGlobal SAS hatte der Auftragseinbruch im Güterkraftverkehr zu den Entlassungen geführt. Die EGF-Hilfen zielen in der Regel auf Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit ab und auf Menschen, deren Suche nach einer neuen Arbeit durch schwierige Voraussetzungen erschwert wird.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert Sie hier über den EGF.

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