Aktuelles


18.03.2014

EU-Kommission bewilligt Europäischen Hilfsfonds zur Bekämpfung von Armut

Die EU-Kommission hat die Verordnung zum Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffenen Personen (EHAP) angenommen. Mit dem Fonds werden von 2014 bis 2020 mehr als 3,8 Milliarden Euro für Hilfsgüter und Maßnahmen bereitgestellt. Ende Februar hatte bereits das Europäische Parlament dem Hilfsfonds zugestimmt.

Der EHAP unterstützt alle EU-Mitgliedstaaten dabei, den durch die wirtschaftliche und soziale Krise am meisten benachteiligten Menschen Hilfe anbieten zu können. Diese umfasst nicht-finanzielle Hilfsgüter, zum Beispiel Nahrungsmittel und Kleidung, und begleitende Maßnahmen der sozialen Wiedereingliederung, wie Beratung und Förderung. 15 Prozent der Kosten für die nationalen Programme tragen die Mitgliedstaaten, 85 Prozent werden vom EHAP übernommen.

Jeder Staat kann flexibel entscheiden, ob er materielle oder nicht-materielle Hilfe anbieten möchte. So kann in jedem Land entsprechend der vorherrschenden Situation und Tradition gehandelt und den Menschen bei ihrem Weg aus der Armut geholfen werden.

Ausführliche Informationen zu den “Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung” in den EU-Mitgliedsländern erhalten Sie in der Begleitbroschüre zum “Sozialkompass Europa”, die Sie hier kostenlos bestellen oder herunterladen können.

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