Aktuelles


30.03.2015

EU-Hilfen für besonders benachteiligte Menschen in Deutschland

Deutschland erhält in den kommenden fünf Jahren insgesamt 78,9 Millionen Euro aus dem neuen Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP). Ziel dieses Fonds ist die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Inklusion von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen. Gefördert werden damit Projekte von Gemeinden oder Einrichtungen der Wohlfahrtspflege für Menschen, die keinen Zugang zu den vorhandenen Sozial- und Arbeitsmarktdiensten oder zum Bildungssystem haben.

In Deutschland sollen damit sozial schwache Migranten aus Ländern der Europäischen Union, Einwandererkinder und Wohnungslose sowie von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen unterstützt werden. Die 78,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Hilfsfonds werden mit weiteren 13,9 Millionen Euro aus nationalen Mitteln ergänzt.

Die am stärksten von Armut Betroffenen sollen durch die Programme bei der Jobsuche und der beruflichen Qualifikation unterstützt werden. Außerdem sollen einkommensschwache Menschen mit den nötigsten Dingen wie Nahrungsmitteln, Kleidung, Schuhe oder Seife versorgt werden. In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von EU-Zugewanderten, unter denen sich besonders benachteiligte Personen befinden. Der EHAP ist ein wichtiges Instrument, um die Kommunen dabei zu unterstützen, sich den Herausforderungen stellen zu können.

Der EHAP hilft bei den ersten Schritten aus Armut und sozialer Ausgrenzung. Wenn die grundlegendsten Bedürfnisse befriedigt sind, haben die unterstützten Menschen eine Chance auf einen Arbeitsplatz oder die Teilnahme an einem Ausbildungskurs, der beispielsweise durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt wird.

Infos über den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen erhalten Sie hier.

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