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Aktuelles

22.11.2013

EU-Haushalt für 2014 steht

Das EU-Parlament und die 28 EU-Staaten haben nach monatelangen Verhandlungen am 12. November den Haushalt für das Jahr 2014 festgelegt. Insgesamt 135,5 Milliarden Euro stehen der EU im kommenden Jahr zur Verfügung, wie Algimantas Rimkunas, Ratsvorsitzender und litauischer Finanzstaatssekretär, mitteilte. Mit dem Geld sollen vor allem die Bereiche Wachstum, Beschäftigung und Innovation gestärkt werden.

47 Millionen Euro sollen für Forschung und Bildung ausgegeben werden, was einen leichten Anstieg gegenüber 2013 bedeutet. Mehr Geld erhalten auch Behörden, die sich mit den Themen Asyl und Grenzkontrollen beschäftigen. Insgesamt ist das Budget jedoch gesunken: 2013 hatte die EU noch 144,3 Milliarden Euro zur Verfügung gehabt. Dänemark, Großbritannien, die Niederlande und Schweden hatten für 2014 noch größere Einsparungen gefordert, da in diesen Ländern hohe Sparzwänge herrschen.

Auch über den Nachtragshaushalt für 2013 wurde entschieden: Er beträgt 400 Millionen Euro für Katastrophenhilfe; davon werden etwa 360 Millionen Euro für die Entschädigung der Hochwasser-Opfer nach Deutschland gehen. Auch 2014 ist laut Rimkunas ein Nachtragshaushalt denkbar.

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