Aktuelles


29.04.2016

Erwerbsquote in der EU entwickelt sich positiv

In der Europäischen Union hat sich seit 2008 die Erwerbsquote insgesamt stetig verbessert und die Arbeitslosigkeit allmählich verringert. Der Anteil der Personen, die erwerbstätig oder arbeitsuchend sind, nahm selbst während der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise zu. Das geht aus dem jüngsten Quartalsbericht der EU-Kommission hervor.

Diese Entwicklungen begleiteten den langsamen, aber beständigen Aufschwung der Wirtschaft in den meisten EU-Staaten, heißt es in dem Bericht weiter. Danach lag im 3. Quartal 2015 die Erwerbsquote der 15- bis 64-Jährigen, also der Menschen im arbeitsfähigen Alter, bei 72,8 Prozent. Diese Zunahme gehe vor allem auf eine Steigerung der Erwerbsquoten der älteren Altersgruppen zurück, und zwar insbesondere der 55- bis 64-Jährigen.

In Zeiten der gesellschaftlichen Überalterung wertet der Bericht die vermehrte Erwerbstätigkeit der älteren EU-Bürger als ein gutes Zeichen. Allerdings sind die Erwerbsquoten zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich: Sie reichen von weniger als 65 Prozent in Italien bis zu mehr als 80 Prozent in Schweden.

Laut dem Bericht liegt die EU-Beschäftigungsquote nun wieder auf dem Niveau vor Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Die Arbeitslosigkeit ging in der Europäischen Union weiter zurück, nämlich seit ihrem Höchststand im April 2013 um 4,9 Millionen Menschen. Doch im Vergleich zum März 2008 waren im Februar 2016 in der EU mit 21,7 Millionen Arbeitslosen immer noch fast 5 Millionen Menschen mehr ohne Beschäftigung als vor der Krise.

Den Quartalsbericht der EU können Sie hier in englischer Sprache lesen oder herunterladen.

Informationen zu den Leistungen der sozialen Sicherungssysteme bei Arbeitslosigkeit in allen EU-Staaten können Sie in der Datenbank „Sozialkompass Europa“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) abrufen und vergleichen.

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