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Aktuelles

18.04.2017

Deutliche Unterschiede bei den Arbeitskosten der Europäischen Union

Im Jahr 2016 lagen die Arbeitskosten im Durchschnitt in der Europäischen Union (EU) bei 25,40 Euro und im Euroraum bei 29,80 Euro pro Stunde. Das geht aus Zahlen hervor, die Eurostat, das Statistische Amt der EU, Anfang April veröffentlicht hat.

Hinter diesen Durchschnittswerten verbergen sich allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten: Die höchsten Arbeitskosten hat Dänemark mit 42 Euro, danach folgen Belgien, Schweden, Luxemburg und Frankreich (35,60 Euro). Deutschland liegt mit 33 Euro im oberen Mittelfeld und über dem Durchschnitt. Die niedrigsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Polen (8,60 Euro), Ungarn, Lettland, Litauen, Rumänien und Bulgarien, das mit 4,40 Euro am unteren Ende steht, verzeichnet.

Bei dieser Schätzung wurde die gesamte Wirtschaft, allerdings ohne die Landwirtschaft und die öffentliche Verwaltung, berücksichtigt.

Im Teilbereich Industrie lagen die Arbeitskosten pro Stunde in der EU bei 26,60 Euro und bei 32,60 Euro im Euroraum. Der Dienstleistungssektor verzeichnete 25,80 Euro in der EU und 28,70 Euro im Euroraum und im Baugewerbe lagen die Arbeitskosten pro Stunde bei 23,30 Euro in der EU und 26,10 Euro im Euroraum.

Die Arbeitskosten setzen sich aus Löhnen und Gehältern sowie Lohnnebenkosten (zum Beispiel Sozialbeiträge der Arbeitgeber) zusammen. Dabei beziehen sich die Daten auf Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten.

Mehr Informationen finden Sie bei Eurostat.

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