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13.02.2015

BMAS-Forschungsbericht: Gute Prognose für die Arbeitsmarktentwicklung bis 2030

Der deutsche Arbeitsmarkt wird sich in den kommenden Jahren positiv entwickeln. Zu diesem Schluss kommt der zweite Forschungsbericht „Arbeitsmarkt 2030. Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum“. Der Bericht wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt und liefert einen umfassenden Überblick über die gesamtwirtschaftliche Arbeitskräftenachfrage und das Arbeitskräfteangebot bis zum Jahr 2030.

Der Bericht bescheinigt Deutschland eine positivere Arbeitsmarktentwicklung, als es noch 2012 der Fall war. Dazu hätten sowohl die stärkere Erwerbsbeteiligung als auch die Nettozuwanderung beigetragen. Auch die Maßnahmen der Bundesregierung im Rahmen des Fachkräftekonzepts hätten sich als richtig erwiesen.

Ein besonderer Fachkräftemangel ist nach dem Bericht bis 2030 bei Naturwissenschaftlern, Managern, Ingenieuren und in Gesundheitsberufen zu erwarten. Doch es gebe auch ein hohes Potenzial an künftigen Fachkräften, und zwar bei Frauen und bei Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, und die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz stellten den Bericht gemeinsam vor. Sie betonten dabei, wie wichtig die Zuwanderung nach Deutschland, aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie das Hochhalten der Beschäftigung für die deutsche Wirtschaft seien.

Informationen zur Pressekonferenz und zum Bericht hier.

Informationen zur Fachkräfteentwicklung in Deutschland hier.

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