Aktuelles


14.03.2014

Betreuungsgeld bisher für fast 65.000 Kinder bewilligt

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat erste Zahlen zur Inanspruchnahme des neuen Betreuungsgeldes veröffentlicht. Danach wurden vom 1. August bis 31. Dezember 2013 die Leistungen 64.877 Mal ausgezahlt.

Seit August 2013 können Eltern Betreuungsgeld erhalten, wenn sie nach dem 15. Lebensmonat des Kindes auf einen Kita-Platz oder eine geförderte Tagesmutter verzichten und es zu Hause betreuen. Das Kind muss nach dem 31. Juli 2012 geboren sein. Eltern können bis zu 100 Euro Betreuungsgeld pro Monat erhalten. Ab dem 1. August 2014 steigt es auf 150 Euro.

Die meisten Bewilligungen gab es in Bayern (15.588), gefolgt von Baden-Württemberg (14.622) und Nordrhein-Westfalen (13.242). In Berlin und den neuen Ländern nahmen 4.653 Eltern die Leistung in Anspruch. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die alten Bundesländer deutlich mehr Einwohner haben als die neuen.

95 Prozent der Antragsteller waren Mütter, 79 Prozent davon verheiratet. Fast 78 Prozent der Eltern haben Betreuungsgeld für den höchsten Bezugszeitraum von 22 Monaten beantragt.

Dabei unterscheidet sich die Bezugsdauer in den einzelnen Ländern. In den neuen Ländern wurden im Durchschnitt 13,1 Monate beantragt und im alten Bundesgebiet 19,7 Monate.

28 europäische Länder sind bereits zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen. Ausführliche Informationen zu den historischen Hintergründen der EU und den Sozialsystemen in den Mitgliedstaaten, zum Beispiel über Leistungen für Eltern, erhalten Sie in der Begleitbroschüre zum “Sozialkompass Europa”, die Sie hier kostenlos bestellen oder herunterladen können.

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