Aktuelles


14.01.2015

Beschäftigung in der EU nimmt zu

Seit Mitte 2013 sind mehr Menschen in der Europäischen Union erwerbstätig. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht der EU-Kommission in Brüssel über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage hervor. Demnach ist ein zwar geringer, dafür aber beständiger Zuwachs der Beschäftigtenzahlen in der EU zu verzeichnen.

Das leichte Wachstum erstreckt sich laut dem Quartalsbericht sowohl auf Teilzeitarbeit und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse als auch auf die Vollzeitbeschäftigung. Besonders im Dienstleistungssektor seien Zuwächse zu verzeichnen gewesen.

In insgesamt 22 Mitgliedstaaten sanken die Arbeitslosenzahlen bis November 2014. Auch in besonders schwer von Arbeitslosigkeit betroffenen Ländern konnte ein Wachstum bei den Beschäftigtenzahlen festgestellt werden. In Griechenland etwa ging die Arbeitslosenquote zwischen September 2013 und September 2014 um 2,3 Prozentpunkte zurück. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote in der EU derzeit laut dem aktuellen Bericht im Durchschnitt bei 10,0 Prozent.

Trotz der insgesamt sinkenden Zahlen ist die Quote der Langzeitarbeitslosen und der jugendlichen Arbeitslosen nach wie vor sehr hoch. Verschiedene Maßnahmen innerhalb der EU und der einzelnen Mitgliedstaaten sollen dieses Problem in den Griff bekommen. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur, aber auch spezielle Förderprogramme für junge Arbeitssuchende.

Weitere Informationen und einen Link zum jüngsten Quartalsbericht zur Beschäftigungssituation und sozialen Lage (in englischer Sprache) finden Sie hier .

Informationen zu den verschiedenen Arbeitslosenversicherungs-Systemen in den einzelnen EU-Staaten finden Sie in der umfangreichen Datenbank unter sozialkompass.eu .

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