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Aktuelles

28.10.2016

Bedarf an Fachkräften mit digitalen Kompetenzen weiter groß

Rund acht Millionen Menschen waren in der Europäischen Union im Jahr 2015 als Fachleute für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) beschäftigt. Wie das Statistische Amt der EU – Eurostat – meldet, entspricht diese Zahl 3,5 Prozent aller Beschäftigten. Der Bedarf in der Europäischen Union steige weiterhin.

Angesichts der Bedürfnisse einer mehr und mehr digitalisierten Welt habe sowohl die Zahl als auch der Anteil der IKT-Fachleute an der Gesamtbeschäftigung in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, heißt es in dem Bericht von Eurostat weiter. EU-weit sei die Zahl der IKT-Fachleute zwischen 2011 und 2015 um nahezu 1,5 Millionen Personen gestiegen, insbesondere in Deutschland, Frankreich, Estland, Ungarn, Portugal und Finnland. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung habe sich – auf die gesamte EU gesehen – damit von 3,0 Prozent auf 3,5 Prozent erhöht.

Laut Eurostat sind in diesem Berufszweig Frauen jedoch nach wie vor unterrepräsentiert. 2015 seien mehr als acht von zehn IKT-Fachleuten in der EU männlich gewesen, und zwar 83,9 Prozent. Über die Hälfte aller in der EU beschäftigten IKT-Fachleute sei vorwiegend in drei Mitgliedstaaten beschäftigt gewesen, nämlich im Vereinigten Königreich (1,54 Millionen Personen), in Deutschland (1,47 Millionen Personen) und in Frankreich (0,95 Millionen Personen).

Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie sind nach Angaben der Statistiker vor allem hochqualifizierte Arbeitskräfte tätig. Denn sechs von zehn IKT-Fachleuten oder 60,5 Prozent in der EU verfügten über einen tertiären Bildungsabschluss an einer (Fach-) Hochschule oder einer Berufs- und Fachakademie.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie hier bei Eurostat.

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