Aktuelles


19.10.2016

Arbeitsmarktsituation junger Menschen in der EU entwickelt sich günstiger als erwartet

Die Europäische Kommission hat eine erste Zwischenbilanz über die Umsetzung der Jugendgarantie und der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen (Youth Employment Initiative – YEI) gezogen. Danach haben seit dem Start 2013 in der EU mehr junge Menschen einen Job gefunden als erwartet. Allerdings ist die Jugendarbeitslosigkeit in vielen Staaten noch ein großes Problem.

Nach Angaben der EU-Kommission in Brüssel haben inzwischen rund 9 Millionen junge Menschen Angebote im Rahmen der Jugendgarantie in Anspruch genommen, und zwar vor allem Stellenangebote. Die Anzahl der arbeitslosen jungen Menschen sei um 1,4 Millionen gesunken. Auch die Zahl derjenigen, die weder eine Beschäftigung haben noch eine Ausbildung absolvieren, sei um 900.000 Personen zurückgegangen.

Ziel der Jugendgarantie ist, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten nach Abschluss ihrer Ausbildung oder nachdem sie arbeitslos geworden sind ein konkretes und qualitativ hochwertiges Angebot erhalten. Die neue Arbeitsstelle, der Ausbildungsplatz, das Praktikum oder die Fortbildung sollte auf die persönliche Situation und die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Dabei sollen insbesondere solche Regionen unterstützt werden, in denen die Jugendarbeitslosigkeit über 25 Prozent liegt.

Finanziert werden die Maßnahmen vor allem aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Hieraus stellt die EU für den Zeitraum von 2014 bis 2020 jährlich über 10 Milliarden Euro für alle Mitgliedstaaten bereit.

Nähere Informationen der Europäischen Union zur Jugendgarantie finden Sie hier.

Über die Jugendgarantie in Deutschland informiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier.

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