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06.06.2014

Arbeitslosigkeit sinkt und erstes Programm für junge Arbeitslose startet

Für April 2014 meldet Eurostat positive Zahlen vom Arbeitsmarkt: 487.000 Menschen mehr als im Vorjahr waren in der Europäischen Union in Arbeit. Die EU unterstützt außerdem ab sofort Mitgliedstaat Frankreich bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.

Nach Angaben von Eurostat, des statistischen Amtes der Europäischen Union, betrug die Arbeitslosenquote im April EU-weit 11,7 Prozent. Dies entspricht 18,75 Millionen Menschen. Die wenigsten Arbeitslosen gab es mit 4,9 Prozent in Österreich, gefolgt von Deutschland (5,2 Prozent) und Luxemburg (6,1 Prozent). Griechenland und Spanien hatten mit 26,5 Prozent bzw. 25,1 Prozent die höchsten Arbeitslosenquoten zu vermelden.

Am 3. Juni nahm die EU-Kommission das erste Programm an, das jungen Menschen helfen soll, in Arbeit zu kommen: In Frankreich werden ab sofort 13 Regionen mit einer Jugendarbeitslosigkeit von über 25 Prozent mit EU-Geldern unterstützt. „Die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen wird rund einer Million jungen Franzosen, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren, von direktem Nutzen sein“, sagte Lászlo Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales, und Integration zum Start des Programms.

Das Programm wird in Frankreich viele Angebote für junge Arbeitslose unterstützen, zum Beispiel Beratung, Umschulung, Mobilitätsförderung und Maßnahmen zur Verhinderung von vorzeitigem Schulabgang. Die öffentlichen Arbeitsverwaltungen des Landes können außerdem durch die Hilfe der EU ihre Initiativen für Jugendliche verbessern.

Viele junge Menschen sind in der EU von Arbeitslosigkeit betroffen: 3,38 Millionen Jugendliche suchen derzeit einen Job oder eine Ausbildung. Die EU-Kommission setzt sich deswegen mit der EU-weiten Reform „Jugendgarantie“ und der „Beschäftigungsinitiative für junge Menschen“ für diese Risikogruppe ein. Die „Jugendgarantie“ soll gewährleisten, dass Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten nach dem Eintritt der Arbeitslosigkeit oder dem Verlassen der Schule eine hochwertige Arbeitsstelle, Ausbildung oder Weiterbildung angeboten wird. Mit der Beschäftigungsinitiative werden weitere Maßnahmen der Mitgliedstaaten finanziell unterstützt.

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