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10.05.2019

Arbeitslosenquote im Euroraum auf niedrigstem Stand seit 2008

Straßenarbeiter auf einer Baustelle

Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im März weiter zurückgegangen. In den 19 Euro-Ländern waren 7,7 Prozent der Menschen ohne Arbeit. Das ist der niedrigste Stand seit September 2008, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Im März 2018 hatte die Quote noch bei 8,5 Prozent gelegen.

Auch in den 28 Staaten der Europäischen Union insgesamt sank die Arbeitslosigkeit. Nach 7,0 Prozent im März 2018 betrug die Quote diesen März noch 6,4 Prozent. Dies ist laut Eurostat der niedrigste Wert, der seit Beginn der monatlichen Aufzeichnung der Arbeitslosenzahlen in der Europäischen Union registriert wurde. Die Datenreihe wurde im Januar 2000 begonnen.

Nach den Angaben waren in der Europäischen Union im März 15,91 Millionen Menschen ohne Arbeit und im Euro-Währungsgebiet 12,63 Millionen Menschen. Dabei hatten Tschechien (1,9 Prozent), Deutschland (3,2 Prozent) und die Niederlande (3,3 Prozent) die niedrigsten Arbeitslosenquoten. In Griechenland (18,5 Prozent, nach den jüngsten verfügbaren Daten von Januar 2019) und Spanien (14,0 Prozent) waren die Quoten am höchsten.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit – bei der Menschen unter 25 Jahren betrachtet werden – ist zurückgegangen. Zwar lag diese Quote im Euroraum noch bei 16,0 Prozent im März 2019, dies sind aber 1,4 Prozent weniger als im März 2018. Auch in der Europäischen Union insgesamt ist die Quote von 15,5 Prozent (März 2018) auf 14,5 Prozent (März 2019) gefallen.

Alle Zahlen und weitere Angaben finden Sie bei Eurostat.

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