Aktuelles


18.12.2015

Access City Award 2016 für Mailand

Der Access City Award für behindertenfreundliche Städte geht an dieses Jahr an das italienische Mailand. Außerdem zeichnete die Europäische Kommission die deutsche Stadt Wiesbaden sowie Toulouse in Frankreich, Vaasa in Finnland und Kapsovár in Ungarn aus. Sie alle haben sich besonders dafür engagiert, die Stadt für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich zu machen.

So würdigte die EU-Kommission die Anstrengungen Mailands, mit entsprechenden Projekten die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu fördern und bei einem selbständigen Leben zu unterstützen. Mit ihren Baunormen trage die norditalienische Stadt nicht nur zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit bei. Vielmehr fördere sie damit auch sogenannte Universal-Design-Standards. Diese Standards zielen darauf ab, Produkte und Räume so zu gestalten, dass sie von einer möglichst großen Zahl von Menschen genutzt werden können.

Die hessische Hauptstadt Wiesbaden kam auf Platz Zwei für ihre Bemühungen, eine Stadt zu schaffen, die für alle ihre Bürger zugänglich ist. Dabei geht es vor allem um einen leichteren Zugang zum Stadtzentrum und zu Freiflächen, Parkanlagen sowie zu Spielplätzen.

Toulouse in Frankreich erhält den dritten Preis. Dort sind die Metro, Straßenbahnen und Busse zu 100 Prozent barrierefrei. Im kulturellen Bereich werden Opern mit Audio-Beschreibung aufgeführt und Programme in Großdruck oder Blindenschrift angeboten.

Die finnische Stadt Vaasa wurde wegen ihres Engagements für die Verbesserung der Arbeitsumgebung von Älteren und Menschen mit Behinderungen gewürdigt. Kaposvár in Ungarns hat die neu renovierten öffentlichen Gebäude mit Leitsystemen für Blinde und mit Braille-Beschriftung ausgestattet, damit sich blinde und sehbehinderte Menschen leichter orientieren können.

Der Access City Award wird seit dem Jahr 2010 verliehen. Der Preis ist eine der Maßnahmen der „Strategie der EU zugunsten von Menschen mit Behinderungen“. Diese hat das Ziel, ein barrierefreies Europa zu schaffen.

Die Daten des „Sozialkompass Europa“ zum Thema Behinderung sind nun aktualisiert unter www.sozialkompass.eu zugänglich (Stand: 1. Januar 2015). Dort können Sie auch ausführliche Informationen über die Bestimmungen zur Barrierefreiheit in den 28 EU-Staaten abrufen.

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